Massnahmen auf Grund falscher Problemanalyse

In der Pandemie ist die Problemanalyse schon mal völlig schief gelaufen.

2 Probleme wurden völlig falsch analysiert

PCR Test

Man hat dank des PCR Tests zwar schnell rausgefunden wie man das Virus identifizieren könnte, hat dabei, und das muss nicht wissenschaftlich widerlegt werden, es ist nämlich wissenschaftlich bewiesen, man muss nur den richtigen Experten, zum Beispiel dem Erfinder des PCR Tests zuhören/vertrauen, völlig übersehen, dass es nicht genügt den Virus (oder etwas was so aussieht wie der Virus) zu identifizieren. Nein, man müsste eben auch sagen können: ist der Mensch von dem die Probe stammt, tatsächlich auch infektiös? Also (potentiell) gefährlich für andere. Potentiell deshalb, weil es zu vermuten gilt, dass nicht alle Menschen anfällig für eine Infektion sind.

Wie du bestimmt auch schon weisst, kann dies der PCR Test nicht beantworten. Bei der Anzahl der CT Zyklen, die häufig verwendet wurden, kann man nicht mal mit Sicherheit sagen ob der Virus gefunden wurde, oder etwas ähnliches.

Randbemerkung: der CT Wert ist der Wert wie oft die Probe verdoppelt wird um (möglicherweise) etwas erkennbares zu finden. Ab CT Wert 30 wird meist nur noch totes/halbes/ähnliches Material gefunden wie das was man zu finden hoffte. Leider wurde fast weltweit überall mit CT Werten von über 35, in der Schweiz sogar von über 40, gearbeitet.

Und selbst wenn der Virus gefunden wurde, kann der PCR Test keine Auskunft über die Situation des Virus geben: ist er aktiv, schon abgestorben, am absterben?

Das ist in etwa das gleiche wie im Beispiel 2 hier wenn ich versuche den Asphalt auf dem ich gehen will zu kühlen. Umständlich, nicht praktikabel. Nicht wirklich zielführend.

Um Quarantänen verhängen zu können hätte man zwingend eine Methode gebraucht welche einwandfrei festgestellt hätte: diese Person ist infektiös.

Und nicht nur wegen Quarantäne, auch die ganzen Fallzahlen wären, davon bin ich zu 100% überzeugt Faktoren viel tiefer ausgefallen.

Zugegeben, anscheinend war der PCR Test die einzige Variante mit der man überhaupt etwas feststellen konnte, wenn auch nicht das was eigentlich wichtig gewesen wäre.

Es gab aber Ideen den PCR Test tatsächlich nutzvoll einsetzen zu können. Dazu hätte man ihn aber erst mal weltweit bezüglich dem CT Wert standardisieren müssen, und zwar auf einen vernünftigen Wert, z.B. 25-30.

Die Idee war dann bei einem positiven Test, 1-2 Tage später nochmals einen Test zu machen und die Unterschiede festzustellen.

Hat die Virenlast zugenommen in diesen 2 Tagen: höchstwahrscheinlich ist die Person infektiös.

Hat die Virenlast abgenommen in diesen 2 Tagen: höchstwahrscheinlich ist die Person nicht infektiös.

Jetzt kommen einige uns sagen: wir hätten unzählig viel mehr und detailliertere Tests machen müssen. Es hätte ja die Virenlast nachgewiesen werden müssen und nicht einfach nur “ob” es Viren gibt.

Stimmt!

ABER: Durch die Reduktion des CT Werts auf sinnvolle 28 Zyklen, wären vermutlich nicht mal die Hälfte der heutigen Zahlen positive gewesen. Das heisst man hätte Infektionsherde viel besser identifizieren können. Heute weiss man einfach: in Dorf X sind 60% positiv. Dass aber nur 2% (Mitarbeiter der Kirche, ist jetzt nur ein Beispiel) tatsächlich infektiös sind, weiss man heute nicht. Mit der genaueren Methode (weil nur hoch Viruslastige als Virenträger identifiziert würden) hätte man genau gewusst: aha: die Kirche ist der Herd! Wir schliessen die Kirche für 2-3 Wochen (und halten den Pfarrer unter Quarantäne)

Wir haben jetzt darüber gesprochen, dass der PCR Test eigentlich, auf Grund mangelndes Standards bei dem CT Wert, als Test ob eine Infektion besteht oder nicht, unfähig ist.

Dazu kommt, dass es offensichtlich keinen “Goldstandard” gibt im Delektieren von SARS-CoV-2. Der Goldstandard wäre bei einem Schwangerschaftstest die Geburt eines Babies ein paar Monate später. Also der unwiderrufliche Beweis, dass der Schwangerschaftstest richtig lag. Bei COVID gibt es den anscheinend nicht. Will heissen, einige Test Center testen auf den Kopf des Virus, andere auf den Bauch, andere auf den Schwanz. Wobei der Schwanz (ich fantasiere hier jetzt) identisch sein kann zum normalen Grippe Virus.

Auf Deutsch übersetzt bedeutet dies: eigentlich weiss niemand 100% wonach eigentlich gesucht werden muss, man glaubt nur es zu wissen, konnte

aber nie wirklich beweisen.

Zitat aus diesem englischen Artikel

Spitalbetten

Alle eingesetzten Massnahmen wurden mit möglicher Überlastung der Intensivbetten und des Intensivpflegepersonals argumentiert.

Was? Man hätte einfach die Anzahl der ICU Betten erhöhen können, Problem gelöst? Achso, geht nicht, diese Betten sind teuer, weil sie viele Geräte benötigen. Okay, ich verstehe.

hmmm die Schweiz hat mindestens 32 Milliarden an die Wirtschaft bezahlt. Nehmen wir also an 1000 ICU Betten zusätzlich hätten installiert werden können.

Das hätte zusätzliches Pflegepersonal (3000 rund um die Uhr à 100’000 CHF pro Jahr) gebraucht, das wären 300 Millionen gewesen nur fürs Personal. Was? Wie? Geht nicht? die müssen ausgebildet werden? hmmmm. da gabs doch Intensivumschulungskurse?

Da ich nicht weiss wie teuer so ein ICU Bett ist: gehen wir doch ebenfalls von 100’000 CHF aus scheint viel, ist aber egal. Das wären dann bei 1000 zusätzlichen Betten 100 Millionen gewesen.

Korrektur: https://www.blick.ch/schweiz/es-kostet-200000-franken-blick-erklaert-das-intensivbett-id16200588.html

Es wurde mir zugetragen es kostet 1 Million pro Jahr. Daran zweifle ich zwar, aber selbst mit 10x mehr Kosten stehen immer noch 4-5 Milliarden 32 gegenüber

Hmmm aber 100 + 300 Millionen gibt ja nur 400 Millionen? Wo ist denn die Differenz zu den (mindestens) 32 Milliarden? Ah Du meinst die 31.6 Milliarden? Ja die, die gingen für den Lockdown drauf!

Aber wurde der Lockdown nicht gemacht die Spitäler nicht zu überlasten? ähm, nein, das habe ich doch grad erklärt. Das wär zu teuer und es gäbe nicht genügend ausgebildetes Personal.

Alles klar!

Aber, du schmunzelst bestimmt, das ist ja noch nicht alles! Um die ganze Sache mit der Angst etc. am Laufen halten zu können und im regelmässigem Abstand mit der Überforderung der Spitäler drohen zu können, was hat man gemacht? Ganz genau! Betten abgebaut. Das heisst man hat so um die (aus meiner Rechnung) 200 Millionen Kosten für Betten und Personal eingespart, damit man an die Wirtschaft weiter zig Milliarden ausgeben kann, weil jetzt müssen die Geschäfte ja schliessen, damit wir die Spitäler nicht überlasten!

Ich lüge? Betten wurden nie abgebaut? Da sagen die Zahlen vom Bund aber was anderes:

https://www.covid19.admin.ch/de/hosp-capacity/icu?time=total

Konkret wurden fast 700 Betten (von 1500 auf 850) abgebaut. Das sind 43% der ICU Betten wurden abgebaut.

Zusammenfassung

Man hat uns also mit Massnahmen beglückt (nicht nur in der Schweiz) die auf 2 völlig falschen Problemanalysen bestand:

  1. man hat den PCR Test als Indikator für Infektiöse genommen
  2. man wollte Spitäler vor Überlastung bewahren was mit einem Bruchteil des Geldes möglich gewesen wäre, wenn man anstatt zu versuchen die Hospitalisationen zu reduzieren, schlicht und einfach die Zahl der Betten hätte erhöhen können.

Ich bin schlicht sprachlos. Das ist wie wenn sie in Bern stehen und jemand sie mit einem Paket nach Zürich schickt. Und sie rennen und rennen, nach Westen, aber keine Panik, wenn sie die Welt umrundet haben, werden sie in Zürich ankommen

Ein Problem kann man nur effizient und effektiv lösen wenn man genau die Ursachen kennt!

Mir fällt, ausnahmsweise mal kein gutes Beispiel ein um dies zu erklären. Es ist einfach zu dämlich!

Vielleicht so:

Dem körperlich unterlegenen Boxer hilft es nicht den Kampf zu gewinnen wenn er sich vom Gegner abwendet und diesem den Rücken zukehrt so, dass er ihn nicht mehr sehen kann. Das Problem ist damit nicht gelöst, weil der Gegner ist nicht verschwunden.

Wenn sich eine Frau total verschminkt hat, überall im Gesicht Lippenstift, auf der Wange, auf der Nase, um die Ohren, auf der Stirn, dann nützt es nichts wenn sie den Spiegel zertrümmert um sich nicht mehr so zu sehen. Die Farbe ist dennoch immer noch da!

Vielleicht noch ein Beispiel:

Das ist wie wenn Krieg ist und man merkt der Gegner ist überlegen mit Waffen und Personal. Anstatt mehr Waffen zu bauen und eigene Soldaten auszubilden gräbt man alle Flüsse rund ums Land tiefer um es dem Feind schwerer zu machen ins Land einzudringen. Und vergisst dabei, dass der Feind Jagdflugzeuge hat.

Kommentare

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